09.03.2010
Umweg für Straßenbahnen nach Neustadt ab 12. April

 

Die Vorbereitungen der Stadt für die Baumaßnahme an der Klausbrücke/Mansfelder Straße laufen bereits und sind bis Mitte April soweit fortgeschritten, dass der Straßenbahnverkehr über die Brücke ab 12. April unterbrochen bzw. umgeleitet werden muss. Die Tramlinien 2 | 5 | 10 und die Nachtlinie 94 fahren deshalb zwischen den Haltestellen Marktplatz und Saline in beiden Richtungen über Franckeplatz und Glauchaer Platz.

Die Linie 11 fährt zwischen den Haltestellen Taubenstraße und Saline ebenfalls in beiden Richtungen über den Franckeplatz und Glauchaer Platz und bedient den Marktplatz während dieser Zeit nicht. Damit die aus Neustadt kommenden Straßenbahnen am Franckeplatz Richtung Markt abbiegen können, wird noch im März eine Gleiskurve eingebaut. Der kleine Umweg von/nach Neustadt bzw. Heide über den Glauchaer Platz kostet die Fahrgäste lediglich drei Minuten zusätzliche Fahrzeit. Die Nachtbuslinien 91 und 97 können den Hallmarkt weiterhin anfahren. 

Im Zuge der Baumaßnahmen wird die Straßenbahnhaltestelle Ankerstraße so ausgebaut, dass diese auch für mobilitätseingeschränkte Personen optimal nutzbar sein wird. Andere Haltestellen befinden sich nicht in dem Bauabschnitt.

Zeitgleich mit dem Beginn der Baumaßnahme (12. April)  findet in diesem Jahr der Fahrplanwechsel statt. Jedes Jahr werden zum Fahrplanwechsel Fahrzeiten und Anschlüsse optimiert. Aufgrund der Baumaßnahme ändern sich diesmal die Abfahrtszeiten fast aller Linien geringfügig, auch wenn sie nicht unmittelbar von der Baustelle betroffen sind. 


08.03.2010
HAVAG sucht noch Testnutzer – Fragebogen online

Linie 12 am Hauptbahnhof 

Für die neue ÖPNV-Applikation easy.Go werden noch Testnutzer gesucht. Einige Reaktionen sind zu der vor einigen Tagen gestarteten Testphase bereits eingegangen. Um ein repräsentatives Bild zu erhalten, werden noch mehr Probeanwender gesucht, die der HAVAG ihre Erfahrungen beim Umgang mit dem Programm mitteilen. Unter allen Teilnehmern, die den Fragebogen unter www.havag.com ausfüllen, werden eine Monatskarte, HAVAG-Chroniken und Stadtrundfahrten mit einer historischen Tram verlost. 

Mit easy.Go soll es für Fahrgäste der HAVAG noch einfacher werden. Mit dem App können Kunden über das Handy alle für sie relevanten Informationen abrufen, die sie benötigen, um Busse und Bahnen der HAVAG unkompliziert zu nutzen. Darüber hinaus können im Anschluss an die Verbindungsauswahl komfortabel Fahrausweise für den Sofortgebrauch gekauft werden. Der Fahrausweis wird mit dem Kauf bereits entwertet. Für Kontrollzwecke wird das Ticket mit Kaufdatum und Uhrzeit im Handy gespeichert und ist auf Verlangen vorzuzeigen. Abgerechnet werden die Fahrausweiskäufe über die Handyrechnung. 

Testnutzer kann jeder werden. Interessierte senden dazu eine SMS mit dem Text „easy“ an die Telefonnummer 82 000. Der Nutzer erhält einen Link, via dem die Software heruntergeladen und auf dem Handy installiert werden kann. Die Testphase gilt für die Busse und Bahnen der HAVAG in der Tarifzone 210 (Halle) und dauert voraussichtlich bis Oktober 2010.  
23.02.2010
Verbindungen + Tickets per Handy: Handyapplikation easy.GO startet in Halle als neuer Service für Tram und Bus

 

Seit kurzem lässt sich mit easy.GO eine spezielle ÖPNV-Applikation auf dem Handy installieren. Der Nutzer hat, zunächst für die Tarifzone 210 in Halle, immer alle Informationen zu Tram und Bus und sogar eine passende Fahrkarte parat. Dazu sendet man eine SMS mit dem Text „easy“ an die Telefonnummer 82 000. Der Nutzer erhält einen Link, via dem die Software runtergeladen und auf dem Handy installiert werden kann - easy.GO ist dann sogleich verfügbar. Nutzer von iPhones und Android-Handys laden sich easy.GO direkt aus dem App-Store bzw. Android-Market herunter. Ein über easy.GO gekauftes Ticket ist sofort für eine Fahrt mit Tram und Bus gültig. Die Abrechnung zum aktuellen MDV-Tarif erfolgt bequem via Mobilfunkabrechnung des Providers - es ist keine zusätzliche Registrierung notwendig. Das ist deutschlandweit einzigartig! Der Start von easy.GO in Halle versteht sich zunächst als Testphase. In deren Verlauf sollen durch die Anwendung in einer breiten Öffentlichkeit Erkenntnisse gewonnen werden, die der Fortentwicklung der Applikation dienen. 

Für die Testphase werden noch Testnutzer gesucht. Testnutzer kann jeder werden. Den Fragebogen zur Testnutzeraktion finden Sie unter dem grünen Button "easy.Go" auf dieser Seite.

Parallel dazu läuft in der Stadt Leipzig ebenfalls eine Testphase für die Verkehrsmittel der Leipziger Verkehrsbetriebe.  

Die Realisierungspartner zu easy.GO:
HAVAG

Ziel der Entwicklungsarbeiten an easy.GO war es, ein modernes ÖPNV-Informationssystem sowohl für Stammkunden als auch für Gelegenheits- und bisherige Nichtnutzer zu schaffen. easy.GO ist kein Handy-Ticketingsystem, sondern ein Kundeninformationssystem mit angeschlossenem Ticketerwerb. Eine der wichtigsten Komponenten von easy.GO ist der integrierte Fahrplan. „Mit easy.GO können sich unsere Fahrgäste zusätzlich mit dem Medium Handy über unsere Dienstleistungen informieren“ erläutert HAVAG-Marketingleiter Egbert Kluge die Basisfunktion des Handydienstes. „Diese aktuelle Informationsmöglichkeit ist verlässlich, ortsunabhängig und gibt Auskünfte über alle Linien und Haltestellen der HAVAG in der Tarifzone 210. Fahrgäste ohne Fahrkarte können sich im Anschluss an ihre Verbindungsauswahl komfortabel ein Ticket kaufen, welches umkompliziert auf der Handyrechnung ausgewiesen wird.“ 


Das Besondere an easy.GO ist die Möglichkeit, ohne Registrierung sofort Fahrkarten über das Handy erwerben zu können. Hierzu sind keine Tarif- oder Tarifzonenkenntnisse erforderlich, da die Anwendung nicht nur beliebige Verbindungen anbietet, sondern auch immer das passende Tarifangebot dazu. Zusatzinformationen über aktuelle Baustellen, Neuigkeiten und Service-Stellen runden das Angebot ab. Eine Individualisierung der Anwendung easy.GO ist über die Funktion „Favoriten“ möglich.
Entwickler von easy.GO, die Jenaer IT-Firma the agent factory

easy.GO funktioniert einfach, der Dienst selbst ist kostenfrei und steht allen Besitzern von java-fähigen Handys und iPhone zur Verfügung. Auch Besitzer von Android-Geräten werden easy.GO nutzen können. „Den Verkehrsunternehmen eröffnen sich mit ihren Live-Daten auf Handy oder Smart-phone Möglichkeiten mit enormem Zukunftspotential. Mit easy.GO kann gezeigt werden, was mobil wirklich machbar ist und in welche Richtung zukünftige Entwicklungen gehen werden. Damit bietet sich die Chance, einen ganz neuen Markt zu erschließen. Jetzt erreicht der ÖPNV auch die Handynutzung und das in gehobener Qualität“, so Michael Selle, Geschäftsführer von the agent factory.


Weiterentwicklungen der Technologien sind bereits geplant und werden zukünftig noch stärker die Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV unterstützen, bspw. mit einem Adressrouting von Haustür zu Haustür und der Geolokalisierung von Menschen und Objekten. Speziell die durch neue mobile Endgeräte gegebenen Möglichkeiten sollen ausgeschöpft werden, um eine hohe Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.

MDV 

Die Akteure im Mitteldeutschen Verkehrsverbund wollen mit neuen Ansätzen Potentiale für die Nutzung von Zug, Tram und Bus zu erschließen. Mit easy.GO startet eine Anwendung, die insbesondere bei jüngeren Erwachsenen Zugangshemmnisse zum ÖPNV-System abbauen soll: Fehlendem Wissen über das Verkehrs- und Tarifangebot wird mit individuell aufbereiteten Informationen begegnet. Darüber hinaus wird das Handy zum jederzeit verfügbaren mobilen Fahrkartenautomaten, das ohne Bargeldhandling immer das passende Ticket liefert. 

Die 1,8 Millionen Einwohner im Verbundgebiet legen täglich Millionen von Wegen, zur Arbeit, in der Freizeit usw., zurück. easy.GO soll dazu beitragen, hierbei die Öffentlichen Verkehrsmittel stärker ins Spiel zu bringen. Gerade unter dem Aspekt, dass nicht überall Ticketautomaten oder elektronische Anzeigensysteme (DFI) verfügbar sein können, sieht der MDV Chancen für den ÖPNV in mehreren Dimensionen: Einerseits die Entwicklung - auch Kosten sparender - neuer Informations- und Vertriebskanäle. Anderseits, noch wichtiger, die weitere Öffnung des Systems für potentielle Kunden durch moderne und einfache Services. Steffen Lehmann, Geschäftsführer des MDV: „Als Verbundgesellschaft erwarten wir aus der Testphase in Halle und Leipzig aufschlussreiche Erkenntnisse, auf deren Basis wir die verbundweite Einführung des Handydienstes vorbereiten können. Hierüber wollen wir großflächig Nutzerzahlen erschließen, die positive Wirkungen auf unsere Einnahmesituation haben. Wir denken, dass gerade Zielgruppen, die sonst nicht bzw. selten den ÖPNV nutzen - aber umso mehr neue Handydienste - die bequeme Möglichkeit des Ticketkaufs mit dem Handy für sich entdecken.“

Mehr Infos unter: www.myeasygo.de

18.02.2010
HAVAG testet Navigationstechnologie

 

Im Beisein von Landesverkehrsminister Karl-Heinz Daehre und HAVAG-Vorstand Francois Girard wurde am 17. Februar 2010 eine Teststraßenbahn in Betrieb genommen, mit deren Hilfe ein satellitengestütztes Navigations- und Verkehrsmanagementsystem erprobt wird. Das Testfahrzeug ist mit einem zweiten Bordrechnersystem ausgestattet, der mittels Satelliten-Ortung Daten über die genaue Position ermittelt. Je genauer die Fahrzeugortung ist, um so genauer können bestimmte Dienste, wie Fahrplanauskünfte oder Umleitungsinformationen gegeben oder Anzeigen-Displays an Haltestellen aktualisiert werden. 


Die HAVAG beteiligt sich neben der Magdeburger Universität, dem Fraunhofer Institut und dem ifak-Institut Magdeburg am Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt, welches zum Ziel hat, Verkehrskonzepte und -systeme intelligenter zu machen und die vorhandene Verkehrsinfrastruktur wirksamer zu nutzen. Das Testfeld ist eine vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Initiative zur angewandten Verkehrsforschung.


 

15.02.2010
Stadtverwaltung aus Krakau interessiert sich für HAVAG-Verkehrsmanagement

 

Vertreter der Stadt Krakau und der Verkehrsbetriebe waren zu Gast bei der Halleschen Verkehrs-AG. Grund des Besuches ist das Interesse des Bürgermeisters und der Manager der Verkehrsbetriebe der polnischen Stadt an den halleschen Erfahrungen zur intelligenten Verkehrsvernetzung, welches auch die Bevorrechtigung des ÖPNV vor allen anderen Verkehrsteilnehmern beinhaltet. 

In einem Workshop mit Spezialisten der HAVAG, der Planung Transport und Verkehr (PTV, Karlsruhe), der Siemens-AG, der init AG und der Stadt Halle wurden die Erfahrungen vorgestellt und diskutiert.


23.12.2009
Neue elektronische Abfahrtsinformationen

elektronische Abfahrtstafel am Franckeplatz Optische Fahrgastinformation

Am Riebeckplatz, sowie am Franckeplatz West sind insgesamt 6 weitere optische Fahrgastinformationsanlagen in Betrieb genommen worden. Damit hat sich die Anzahl der ausgerüsteten Haltestellen auf 21 erhöht. Des Weiteren werden im Hauptbahnhof und an der Verkehrsinformationstafel am P + R Platz in Kröllwitz die Abfahrtszeiten elektronisch angezeigt.

12.11.2009
Diakonie Mitteldeutschland lässt Tram symbolisch "vom Abstellgleis" ziehen

Logo Diakonie Mitteldeutschland

Unter dem Motto "Runter vom Abstellgleis" wird am Montag, dem 16. November 2009, 10 Uhr in der Wendeschleife im Böllberger Weg eine Straßenbahn symbolisch vom Abstellgleis gezogen. Damit eröffnet die Diakonie Mitteldeutschland ihre diesjährige Spendenaktion "Ich brauche Dich" zugunsten benachteiligter Kinder. Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirche und Diakonie werden bei der Aktion Hand ans Seil legen und tüchtig ziehen, um die 17 Tonnen schwere Tatra-Straßenbahn zu bewegen. Zuvor wurde die Bahn mit einem Werbemotiv der Sammelaktion beklebt und wird bis zum Jahresende im HAVAG-Linienverkehr unterwegs sein und für die Aktion werben.

Alle diakonischen Einrichtungen in Halle haben sich zusammengeschlossen, um für Kinder, die in Armut leben, zu sammeln. Die Einnahmen kommen beispielsweise der Jugendwerkstatt Bauhof, dem CVJM Familienzentrum "faz" sowie der "Schnitte", einem Zufluchtsort für Kinder in Halle-Neustadt, zu Gute. Die drei Einrichtungen setzen sich in besonderer Weise dafür ein, gerade von Armut betroffenen Kindern Hilfe zu geben. Die Aktion wird unterstützt durch die HAVAG, die Ströer Medien GmbH, der Schrift und Symbol GmbH sowie der Agentur Atnexxt.

Zwischen dem 16.11. und dem 25.11. wird die Diakonie mit einem Zelt am Leipziger Turm regelmäßig präsent sein, Informationen ausgeben und um Spenden bitten. Sammelbüchsen werden darüber hinaus in verschiedenen Geschäften in der halleschen Innenstadt z.B. im Spielwarenladen Tobbs, im Reiseausrüster "Payola" oder bei "Fahrrad Fokken" aufgestellt sein. Gespendet werden kann außerdem auf das Konto des faz halle 389 308 962, BLZ 800 537 62 (Saalesparkasse), Kennwort: "Ich brauche dich". Weitere Informationen sind abrufbar unter www.kirche-in-halle.de.

Mit der Aktion am 16.11.2009 eröffnen die Evangelische Kirche und die Diakonie Mitteldeutschland gleichzeitig ihre Herbst-Straßensammlung. In über 3.000 Kirchengemeinden in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Teilen Brandenburgs und Sachsens werden mehr als 10.000 Sammlerinnen und Sammler unterwegs sein. Die Spenden kommen sozialen Projekten zu Gute, beispielsweise für Familien in Armut, für behinderte Kinder oder obdachlose Menschen. Im letzten Jahr spendeten die Bürger Mitteldeutschlands während der Herbstsammlung mehr als 240.000 Euro für die soziale Arbeit von Kirche und Diakonie.

15.07.2009
Bauarbeiten in der Delitzscher Straße werden fortgesetzt

 

Ab Donnerstag, dem 23. Juli 2009, werden die Bauarbeiten in der Delitzscher Straße zwischen Kanenaer Weg und westlich der Kreuzung Grenzstraße fortgesetzt. Begonnen wird mit der Fällung der Bäume. Hierfür werden abschnittsweise Fahrspurverschwenkungen eingerichtet.

Ab Montag, dem 3. August 2009, wird die stadteinwärts führende Fahrtrichtung für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Grenzstraße - Reideburger Straße - Freiimfelder Straße. Auf der Nordseite werden die Versorgungsunternehmen ihre Leitungsbestände sanieren, erneuern und teilweise umverlegen.

Nachfolgend werden die Baumaßnahmen für die Verkehrsanlagen ausgeführt. Nach der Fertigstellung der nördlichen Fahrbahn erfolgt die Verkehrsumstellung und die Baumaßnahmen auf der Südseite beginnen. Auch hier sind wieder umfangreiche Leitungsbaumaßnahmen erforderlich. Zusammen mit den südlichen Straßenbereichen werden die neuen Gleisanlagen für die Straßenbahn errichtet. Im Rahmen des Ausbaus werden auch wieder Bäume gepflanzt. Die Gesamtfertigstellung des zirka 500 Meter langen Abschnitts ist bis Ende Mai 2010 geplant. Die Gesamtkosten der baulichen Maßnahme werden zirka vier Millionen Euro betragen. Die Straßenbahnlinie 7 wird weiterhin ab Delitzscher Straße/Ecke Freiimfelder Straße bis zum Betriebshof Freiimfelder Straße umgeleitet. Die Buslinie 27 bzw. 27E wird wie bisher bis zur Haltestelle Freiimfelder Straße verlängert. Die Fahrzeiten bleiben unverändert bestehen. Fahrpläne sind unter www.havag.com unter Fahrplan/Baustellenfahrplan Delitzscher Straße zu finden.

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